Es ist geschafft! Zehn Tage Toskana liegen hinter und die Saison vor uns. Jetzt kann sie kommen!
Untergebracht im Feriendorf „La Cecinella“ / Cecina di Mare rockten wir die Gegend triathletisch. Schnelle Laufrunden im angrenzenden Pinienwald, Schwimmen im Hallenbad oder für Mutige auch im 25m Pool auf dem Gelände bei 15°C und natürlich endlos schöne Radrunden mit vielen Höhenmetern in der Umgebung.
Vier Gruppen machten sich täglich auf den Weg um die Form zu verbessern.
Die Speedgruppe um André (Jakob, der Bergkönig; Hänas, der große Bruder von Peer; Fritjof, der Radprofi; Pascal, der Bruchpilot; Stefan, Retter der StVO und Zeisi, der rasende Doc) reißte am meisten Kilometer ab und auch der Schnitt war trotz der vielen Höhenmeter nicht zu verachten.
Die Nachwuchsgruppe I, angeführt von Navigatornix Len (Peer, die Maschine; Nico, die Rakete; Jan, alias Q; Tim Lukas, der Kämpfer und Tim, der unruhige Reiter) sparte auch nicht am Kilometerschnitt, allerdings kamen ein bisschen weniger Gesamtkilometer zusammen.
In der Kidsgruppe führte Tarek das Zäpter und es folgten ihm Anna, die immer lachende Windbrecherin; Lissy, die angehende Mechanikerin; Nina, die sich vor den Bergen drückende; Philipp, der Nachwuchsbayer und Jakob, der immer noch das Hinterrad sucht.
Unsere Cappuccino – Gruppe musste wir in die Tourengruppe umtaufen, da es auch hier keine Pausen für den Kaffeegenuss gab. Stets gut durch die Berglandschaft geführt wurde die Gruppe von Susanne. Weiter dabei waren Annika, flotter Feger auf dem Aerobike; Katrin, „Großes Blatt brauch ich nicht“; Cathrin, mit Crossreifen auch gern mal über Stock und Stein; Winni, die Weichspülerin; Didi, als Hahn im Korb fühlte er sich pudelwohl und Beate, Bergzeitkreismeisterin aus Rendsburg.
Abgerundet wurde die tolle Gruppe von Sabine und Morten, die laut Nico nächstes Jahr nicht mehr mit müssen (-: ; Thorsten und Susanne, die mitr Abstand die meisten Schwimmkilometer sammelten; Heidi, die zurecht besorgte Mutter von PasKnall; Nadeja, Natascha, Rebecca, Leroy und Kenny, die noch nicht ganz vom Triathlon überzeugt werden konnten; Benthe, die auch gerne in fremde Appartements beim Kochen ausgeholfen hat, und Jens und Dorit, die auf der Suche nach der einsamen Bucht in der Nähe von Livorno fündig wurden.

Neben den normalen Schwimm- Rad- und Laufeinheiten wurde mit Jakob der Bergzeitfahrkönig von Sassa ermittelt, Peer und Anna zeigten beim Wechseltraining ihre flotten Fersen und Fritjof hatte beim Koppeltraining gefühlte drei bis fünf Mal Geburtstag.
Bei den Touren erlebt:
- KM 120 Bergetappe
Fritjof zu André (nachdem der sich über Schmerzen in der Wade beschwert hat): Es ist schön, dass Andere hier auch Schmerzen haben!
- Touren mit Zeisi garantieren für Höchstspannung. Nicht nur, dass er sich gern in die Navigation von Susanne einmischt und daher rund 20km mehr rauskommen, er führt seine Gruppe auch gern mal in Bergregionen, bis ein Schneeschauer die Tour beendet und die Gruppe von einheimischen gerettet werden muss.
- Beim dritten Sturz von PasKnall sorgten Fritjof, André und der Gestürzte für Kopfschütteln von Polizisten und anderen Augenzeugen. Nachdem die Schrammen im Gesicht begutachtet wurden und alle Zähne vollzählig gezählt wurden, brachen die drei Weggefährten in Gelächter aus und lehnten die Hilfe der Polizeit mit dem Hinweis ins Krankenhaus zu fahren dankend ab, mit der Begründung, dass es schon der zweite Sturz des Tages war.
- Beim Einrollen zum Bergzeitfahren flog die Speedgruppe in Zweierformation an der Tourengruppe vorbei und es gab vom Cheftrainer einen Anraunzer für die lockere Fahrweise der Tourengruppe
- Revolution beim Wechseltraining gescheitert: Nach zwei tollen Durchgängen von 4km Radfahren und 500m Laufen sollte die Radstrecke halbiert werden, dieses wurde vom Trainerteam nach langer Diskussion über die Länge der Laufstrecke allerdings wieder zurückgenommen.
Mit den geleisteten Trainingskilometern ist eine tolle Grundlage geschaffen worden und wir freuen uns in den kommenden Wettkämpfen schnelle Zeiten zu erzielen!
Nächstes Jahr wieder nach Italien!